Mystic Festival 2026: Wir legen 18 Tonnen zum Festivalprogramm drauf, und die Tagestickets gehen in den Verkauf

Das neue Jahr hat begonnen – wir haben nur noch das Festival im Kopf. Deshalb kündigen wir 18 weitere Programmpunkte an, damit auch ihr genau wisst, was euch erwartet, wenn wir uns treffen.

„There’s a party in my head“, singt Peter Tägtgren im Refrain eines der neueren Songs von Pain – und wir stimmen voll und ganz zu. Der Veteran der schwedischen Szene hat sich in Gdańsk an der Spitze von Pain angekündigt, um euch mit der Energie seiner eigenen Mischung aus Metal, Industrial und Electro aufzuladen. Einen ähnlichen Weg, wenn auch näher am blackmetallischen Abgrund, beschreitet das polnische Projekt H.EXE – auch mit ihnen werdet ihr euch sehen. Das amerikanische Duo Youth Code wiederum wird euch mit EBM auspeitschen, der ebenso mitreißend wie beunruhigend ist.

Aus den Nebeln Nordenglands kriecht Arð zu uns herüber – das Doom-Projekt von Mark Deeks (Winterfylleth), in dem zwischen den Noten das Klirren des Eisens mittelalterlicher Kriege zu hören ist. Ein anderes, hundertprozentig zeitgenössisches Gesicht der Schwere zeigt die polnische Post-Metal-Macht Tides From Nebula, die kürzlich zur Viererbesetzung zurückgekehrt ist und sich in ihrer hypnotisierenden Musik stets in vier Dimensionen bewegt.

Das dritte Album von Caskets – „The Only Heaven You’ll Know“ – erschien im Herbst letzten Jahres und bietet trotz des Himmels im Titel die volle emotionale Amplitude: von höllischem Leid über die Unruhe des Fegefeuers bis hin zu ekstatischen Höhenflügen. Ähnliche Eindrücke darf man vom Konzert dieser Metalcore-Crew aus England erwarten. Auch die heimische Band Czerń schöpft aus Hardcore-Inspirationen, allerdings mit anderem Effekt – sie taucht diese tief in sludgeigen Morast.

Zu wenig Dunkelheit? Belphegor werden euch in den Schraubstock ihres mächtigen, diabolischen Death- und Black-Metal nehmen. Die Österreicher arbeiten an einem neuen Album – rechnet also mit neuen, furchteinflößenden Beschwörungen. Yoth Iria, unerschütterlich den besten Traditionen des hellenischen Black Metal treu, vervollständigen das Bild einer fantastischen Repräsentation der griechischen Szene, die wir dieses Jahr in Gdańsk begrüßen dürfen. Die amerikanische Band Hulder präsentiert Black Metal, der sich an die Vergangenheit erinnert – sowohl an die eigene, als diese Musik ausschließlich roh und kompromisslos war, als auch an das heidnische Erbe des Alten Kontinents.

Eine wachsende Macht in der Metalcore-Szene und zugleich ein mutiger Blick in die Zukunft des Genres ist die deutsche Band Avralize. Für ordentlich Wirbel sorgte ihr letztjähriges Album „liminal“, das es irgendwie schafft, zugleich sentimental und futuristisch zu sein. Rap und Nu-Metal, Chaos und Lärm – Blackgold kehren auf unser Festival zurück, um eine Party zu entfachen, die ihr so schnell nicht vergessen werdet. Völlig andere Eindrücke liefern ihre Landsleute vom Duo Zetra – düsterer, aber weitläufiger Gothic-Shoegaze.

Nicht alle suchen im Metal nach Melodie – manche interessiert ausschließlich klangliche Gewalt. Damnation, eine Legende des polnischen Death Metal, ist kürzlich auf die Bühne zurückgekehrt, um alles zu zerstören, was sich ihr in den Weg stellt. Traut ihr euch, euch ihr entgegenzustellen?

Der Druck sprengt Schädel mit ultraharter, tranceartiger Musik, die eine postmetallische Rüstung trägt, aber ein jazziges Steuerungssystem besitzt. Quantum Trio spielen ebenfalls Jazz – oder vielleicht Jazzcore – mit einer Intensität, die Fans extremen Metals gewohnt sind. Aber sind sie auch bereit für so viel musikalische Freiheit? Dieselbe Frage stellt euch Dola, deren Black Metal zugleich hasserfüllt und avantgardistisch ist und sich mitunter auf faszinierende Reisen ins Unbekannte begibt. Ein einzigartiges Projekt, das Gaming, Anime und Gitarrenschwere verbindet, ist Wønder: Anime x Games, hinter dem die Sängerin Carolin „Wonder“ Mrugała steht.

Das alles und noch viel mehr erlebt ihr im Rahmen des Mystic Festivals, das vom 3. bis 6. Juni 2026 auf dem Werftgelände in Danzig (Gdańsk Stocznia) stattfindet., wo unter anderem treten folgende aufreten:

Megadeth, Behemoth, Black Label Society, Anthrax, Down, Mastodon, Electric Wizard, Saxon, Blood Incantation, Ice Nine Kills, Cavalera spielt „Chaos A.D.“, Overkill, The Gathering spielt „Mandylion“, Carpenter Brut, Bloodywood, Corrosion Of Conformity, Decapitated, Death To All, Six Feet Under, Static-X, Scour, Marduk, Rotting Christ, Coroner, Kublai Khan TX, Forbidden, Thrown, Benediction, Septicflesh, Kanonenfieber, Grave, Unleashed, Evergrey, Pain, letlive., Frog Leap, Harakiri For The Sky, Eyehategod, Caskets, Primordial, Tides From Nebula, Gaahls Wyrd, Belphegor, Gatecreeper, Psychonaut, Frontside, Djerv, Fulci, Eihwar, Priest, Severe Torture, Shining, Soilent Green, Carach Angren, Bölzer, Black Tusk, Today Is the Day, Acid King, Seth, Blackgold, Allt, Vianova, A.A. Williams, Der Weg Einer Freiheit, Avralize, Neptunian Maximalism, Neckbreakker, Truckfighters, Escuela Grind, Disharmonic Orchestra, Winterfylleth, Martyrdöd, Damnation, Yoth Iria, Monkey3, Zetra, Hulder, Blood Vulture, Youth Code, Arð, Hostia, Czerń, Noctem, Ciśnienie, Quantum Trio, Kent Osborne, Return To Dust, Master Boot Record, Embryonic Autopsy, Knife Bride, Dola, H.EXE und Wønder: Games x Anime Show.

Weitere Informationen und Tickets findet ihr auf unserer Website: www.mysticfestival.pl

Bereits heute findet ihr auf unserer Website die Aufteilung des Festivalprogramms nach Tagen und Bühnen.Wie gewohnt wird es fünf Bühnen geben – Main Stage, Park Stage, Desert Shrine, Sabbath Stage sowie The Void. Die neuen Namen stehen für eine leicht veränderte Anordnung, die für die Fans noch komfortabler ist.